Nudelmacherei Hierl

Familie HierlEs begann 1995, eine Existenzgründung mit einer Frischnudelproduktion.

Angetrieben von einem Blick auf das italienische -pasta fresca- Handwerk, Nudeln nicht zu trocknen sondern frisch zu essen, und das angewandt auf den aufsteigenden Bio-Bereich, baute Karl-Heinz Hierl auf seinem landwirtschaftlichen Hof im Bayerischen Wald ein Altgebäude zur "Nudelmacherei" um, kaufte Gebrauchtgeräte, lernte nach und nach die Produktion und verkaufte auf Wochenmärkten die Selbstgemachten Frischnudeln -direkt vom Biohof-.

Als Molkereifachmann ist ihm das Arbeiten mit Lebensmitteln vertraut und als Diplom-Agrarbiologe hat er sich mit der Umsetzung von Planungen und Vorhaben zur Ökologie befasst. Ihr Hof wird seit 1985 nach BIOLAND-Richtlinien bewirtschaftet.

Mittlerweile werden die Teigwarenartikel mit Hilfe der Naturkosthändler deutschlandweit und in grenznahen Gebieten der Nachbarstaaten überwiegend in Naturkostfachgeschäften angeboten. Die Produktionsstätte befindet sich im ständigen Wandel. Momentan hat die Nudelmacherei eine kleine Crew fester Mitarbeiter und mehrere Aushilfskräfte.

Die "italienische" Linie

Den Teig für die Schnittnudeln, Raviolis, Maultaschen, produzieren die Hierls nach dem traditionellen Walz-Schnitt-Verfahren, das schont den Teig, der gute Geschmack bleibt erhalten. Für die Füllungen werden nur wertvolle Kräuter, insbesondere Petersilie verwendet. Dabei muß der Geschmack aus der Rohware kommen, zur kompletten Geschmacklosigkeit verarbeitete Rohstoffe die hinterher wieder mit Aromen dominiert werden, - diesen Weg wollen die Hierls nicht gehen. Ohne geschmacksintensive Stoffe, Kräuter, Gewürze usw. kommen auch sie nicht aus. Die Rezepturen sind nach strengen internen Regelungen entwickelt.
Das Spektrum reicht von vegetarischen, veganen Sorten und welche mit Fleisch. Die Rezepturen wurden auch nach Allergieaspekten entwickelt. Es werden keine Fertigmischungen verwendet, um nicht Gefahr zu laufen, unbekannte Stoffe in die Füllungen zu bekommen. Die Hierl streben die 100%ige Deklaration an und sagen dem Kunden alles.

Die bayerischen Frischteigwaren

Die Beschäftigung mit der eigenen Kultur, die Erinnerung an die alltägliche Kost früher, die Erinnerung an die eigene Nudelherstellung in der Küche, der Wille, die Rohstoffe aus unserem eigenen Klimagebiet, Kartoffeln, Weichweizenmehl, Ei, mit Nudeln umsetzen zu wollen, all das mündete in der Kochlinie. Gleichzeitig hat dies den Vorteil, dass der Kunde nicht mehr Wasser kochen muß, einfach Beutel aufschneiden und rein in die Pfanne. Nach langjähriger Beschäftigung mit Kartoffelteigen sind die Fingernudeln nun der Verkaufsschlager. Und immer mehr werden die Hierls auch nach ihren frischen Eierspätzle gefragt. Hier erfüllen sie die Kriterien für Ökoqualität aus Bayern.

Zertifikate:

Weitere Informationen zum Nudelmacher Hierl finden Sie unter www.nudelmacherhierl.de.