(Zertifiziert von QC&I)
Vom Gardasee ca. 50 km südlich Richtung Mantua liegt der Familienbetrieb Pietropoli.
Aufgebaut haben ihn Giovanni Pietropoli und seine Frau Ciniza. Für die Nachfolge ist auch schon gesorgt, denn der Junior Andrea, frisch vom Abitur und 20 Jahre alt, will den Betrieb der Eltern wieterführen. Auf 30 Hektar wachsen Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen und Kiwi, die Sie bereits vergangenen Winter schon probieren konnten.
"Schluss mit dem ständigen Pestizid-Einsatz!" beschloss die Familie vor 10 Jahren und stellte ihren bis dato konventionellen Betrieb auf biologischen Anbau um, Nun soll die Entwicklung vom Bio-Betrieb weiter in Richtung Demeter-Anbau gehen. Seit zwei Jahren laufen die ersten Versuche mit biologisch-dynamischen Präparaten zur Pflanzenstärkung und Bodenbelebung. Die ersten Erfolge zeichnen sich bereits ab.
Neben den Familienmitgliedern ernsten und verarbeiten drei Festangestellte und 20 - 25 Saisonarbeiter die Früchte in der Hauptsaison von Mitte Juni bis Mitte Juli.
Bei den kühleren Temperaturen am Vormittag wird von 6 - 11 Uhr gepflückt. Nachmittags werden die Früchte gewaschen, kalibriert (= nach Größe sortiert) und verpackt. In den Handel und zu uns gelangen nur ganz frische Pfirsiche und Aprikosen. Die Lagerung erfolgt bei 1 Grad Celsius. Die Kühlkette sollte dabei nicht unterbrochen werden, rät Herr Pietropoli. Daher sollten Pfirsiche auch im Kühlschrank gelagert werden.
Die richtige Lagerung
Pfirsiche und Nektrarieren am besten immer im unteren Fach des Kühlschranks aufbewahren, optimal ist eine Temperatur von 2-4 Grad Celcius. So gelagert halten sie sich ca. 3-4 Tage.
Damit sich ihr Aroma voll entfalten kann, nehmen Sie die Früchte ca. ein bis zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank.
Immer erst kurz vor dem Verzehr waschen. Denn durch das Waschen würde bei der Lagerung sonst zuviel Feuchtigkeit entstehen und die Früchte schneller verderben lassen.